Fertigung einer Dose
Lebensmitteldosen bestehen aus Weißblech. Sie werden mit dem geringsten möglichen Materialeinsatz sowie unter optimalen wirtschaftlichen Bedingungen hergestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der Verbraucher gibt es Dosen in allen erdenklichen Größen (für Familien ebenso wie für Singles) und auch unterschiedlichen Formen. So können individuelle Weißblechverpackungen entwickelt werden, die von der bekannten Dosenform abweichen und auf das jeweilige Produkt auch optisch abgestimmt sind.

Der Produktionsweg im Detail
Die klassische Lebensmitteldose besteht aus 3 Teilen: Rumpf, Boden und Deckel. Sie wird typischerweise mit einem Dosenöffner geöffnet. Heute werden aber auch immer mehr Dosen mit Vollaufreißdeckeln oder mit leicht abziehbaren Folien, den Peel-off-Deckeln, ausgestattet, mit denen Lebensmitteldosen ganz leicht ohne Dosenöffner geöffnet werden können.

Die Herstellung der Dose beginnt mit dem Zuschneiden der Blechstücke, den sogenannten Zargen. Eine Maschine formt Zarge für Zarge zu Rümpfen und schweißt deren Nähte.

Damit die nur etwa 0,14 mm dünne Blechwand ein Höchstmaß an Stabilität erhält, wird sie mit Sickenprofilen versehen. Bei den Sicken handelt es sich um enge, umlaufende Rillen in der Dosenmitte. Nach dem Sicken erfolgt das Auffalzen des Bodens.

Die fertigen Dosen müssen in einem Test unter Druckluft ihre Dichtigkeit beweisen. Dank elektronischer und optischer Kontrolltechniken ist der Qualitätsstandard stets gleich bleibend hoch. Erst nach eingehender Qualitätskontrolle gehen die Verpackungen an die Lebensmittelindustrie. Dort werden sie befüllt und der Deckel wird, genau wie schon der Boden, aufgefalzt.

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