Egal ob Transport, Lagerung oder Präsentation im Handel - Dosen schützen ihren Inhalt auch ohne Kühlung sicher vor Luft, Licht und anderen äußeren Einflüssen. Das reduziert den Energieeinsatz – wie sich leicht am Beispiel einer Glühbirne verdeutlichen lässt. Während die Lagerung von 1 kg Frischware dem Brennen einer 100-Watt-Glühbirne über 5,5 Stunden entspricht (max.), muss dieselbe Birne 19,5 Stunden brennen (max.), um den Verbrauch zu erreichen, den das Lagern von 1 kg Tiefkühlprodukten verursacht. Weil Lebensmittel in Dosen hingegen bei der Lagerung keine Energie verbrauchen, bleibt die Glühbirne aus.
Zusätzliche Umweltvorteile ergeben sich aus einem weiteren entscheidenden Faktor: Das Verpackungsmaterial Weißblech zeichnet sich durch hervorragende Recyclingeigenschaften aus. 2008 konnten in Deutschland über 93 Prozent des Materials wiederverwertet werden, in Europa waren es rund 70 Prozent. Dadurch werden Ressourcen geschont und noch mehr Energie gespart.
Doch auch der Herstellungs- und Abfüllprozess einer Lebensmitteldose ist von Energie- und CO2-Einsparungen geprägt. Dosen sind zum Beispiel immer schlanker geworden: Rund 25 Prozent Material konnten durch Optimierungen im Herstellungsprozess in den letzten 30 Jahren eingespart werden. Das hat ebenso wie die hohen Recyclingquoten dazu beigetragen, den Energieeinsatz bei der Verpackungsherstellung zu senken. Auch die Abfüllprozesse verlaufen äußerst effizient: Obst und Gemüse werden saisonal geerntet und frisch vom Feld verarbeitet. Abfüllanlagen sind meist in unmittelbarer Nähe installiert, so dass kurze Transportwege einerseits zur Energieeinsparung beitragen, andererseits wertvolle Vitamine durch rasche Verarbeitung schonen.
Das Fazit ist gleichermaßen einfach wie nachvollziehbar: Lebensmittel in der Dose sind klimafreundliche und conveniente Produkte, deren gesamte Wertschöpfungskette auf die Reduktion von CO2 ausgelegt ist.

